Stephen King - The Stand


Titel: The Stand - Das letzte Gefecht
Autor: Stephen King
Verlag: Heyne Verlag

Gelesenes Format: Print
Gelesen und rezensiert von: Ines
Bewertung: 4 Sterne


Andreas Föhr - Schwarzwasser



Titel: Schwarzwasser
Autor: Andreas Föhr
Verlag: Knaur
Gelesenes Format: Print 
Gelesen & Rezension: Lena
Bewertung: 5 Sterne


Cora Carmack - Losing It


Titel: Losing It - Alles nicht so einfach
Autor: Cora Carmack
Verlag: Lyx
Gelesenes Format: Print (Taschenbuch)
Gelesen und rezensiert von: Ines
Bewertung: 4 Sterne

Buchverfilmungen, die herausstachen - Teil 2

Und hier unser zweiter Teil der Reihe "Buchverfilmungen, die herausstachen". Da wir letzte Woche beide erst nicht daran gedacht haben, den Post automatisch zu veröffentlichen (weil, wir sind kluk und so) und wir dann auch noch feststellen durften, das Blogger uns nicht mag kommt der Post genau eine Woche verspätet. Aber dafür haben wir auch diese Woche haben wir wieder ein Positivbeispiel für euch und ein Negativbeispiel.


Jurassic Park


Nun zu einem ewas älterem Exemplar der Film- und Buchwelt, der Himmel eines jeden Dinosaurier-Fans (wer keiner ist, der lügt ^^). Hier beziehe ich mich nur auf den ersten Teil.

Für mich ist Jurassic Park einer der wenigen Bücher, die filmtechnisch gesehen sehr nah am Inhalt des Buches sind. Sicher, es gibt Unterschiede - Lex ist im Buch jünger als Tim, was im Film umgekehrt ist. Hammond stirbt am Ende. Es gab mehr Velociraptoren. Es wurde viel cooler herausgefunden, das die Dinos sich wie die Karnickel vermehren. Kleinigkeiten halt (auch wenn einige Details dem Film nicht geschadet hätten). Ansonten war es ziemlich gut umgesetzt. Die Charaktere waren genau so schräg wie im Buch, was man durchaus ihren Fachgebieten zuordnen konnte. Die Handlung lief recht synchron ab, wenn aber natürlich nicht so ausführlich wie im Buch - sind ja zwei verschiedene Medien.

Dadurch finde ich, dass dieses Buch ziemlich gut umgesetzt wurde. Gab es Fehler? Klar. Wurden Details weggelassen oder umgeschrieben? Natürlich. Es sind zwei verschiedene Medien, man kann nicht alles gleich erzählen. Aber ist Ian Malcolm mit seiner Chaostheorie genau so nervig? Oder Grant genau so störrisch wie im Buch? Sind die Dinosaurier auch auf der Filmleinwand richtig beeindruckend? Fiebert man im Buch und im Film mit? Die Antwort ist ganz simpel: Ja. Denn Film und Buch ähneln sich und wurden beide großartig umgesetzt.


50 Shades Of Grey


Nun. Wo fange ich an? Ich habe das erste Buch gelesen oder besser gesagt einmal überflogen, weil es so schmerzhaft schlecht war, dass ich es gar nicht gewagt habe, wirklich in Ruhe zu lesen, aus Angst, ich würde dann vor Schmerz in Tränen ausbrechen oder vor Wut irgendetwas kaputt schlagen. Ich denke, wir können uns darauf einigen, dass alleine schon das Buch außerordentlich schlecht ist und vor allem die Welt der BDSM-Szene in ein sehr schlechtes Licht rückt.

Und dann haben wir da den Film. (Inzwischen gibt es ja schon mehrere, aber ich habe mir nur Teil 1 angetan). Und er ist noch ein bisschen lächerlicher, noch ein Stück mehr belustigend und schmerzlich zugleich. Zugegeben, ich fand die Schauspieler an sich ganz gut gewählt. Aber Ana beißt sich andauernd auf die Unterlippe (gut, wie im Buch, aber das ist trotzdem nicht unbedingt gut) und, was noch lustiger ist, sie fängt schon an zu stöhnen ehe Christian sie überhaupt mal berührt hat. Der ganze Film ist so übertrieben und lächerlich gestaltet, ob nun das Spielzimmer, die Praktiken, Anas Gesichtsausdrücke oder andauernd die dummen Witze, die, wenn man das Ganze als Komödie betrachten würde, noch lustig wären, in dem Kontext aber eher dumm wirken.

Ich habe mir den Film angesehen und durchgehend über die Lächerlichkeit gelacht. Noch mehr als beim Buch... Das heißt schon was.